Kapellen und Heiligenhäuschen:
Als rein bzw. überwiegend katholische Gemeinde hatte Hinsbeck seit alters her zahlreiche Kapellen und Heiligenhäuschen. Die heute noch bestehenden sind:
Kapellen:
Johanneskapelle - an der Straße nach Leuth, bestand schon 1617, geweiht Johannes dem
Täufer, in jedem Jahr Treffpunkt zur Johanneskirmes
Kreuzkapelle - an der Straße nach Grefrath, besteht seit 1724, schon lange vor 1700
stand hier ein Hagelkreuz, im Außenbereich sieben Fußfälle
Rochuskapelle - im Wald nahe Schloß Krickenbeck, erbaut von den Besitzern von Schloß
Krickenbeck als Dank zur Errettung vor einer Pestepidemie, bestand schon
1688
Schloßkapelle - 1663 wurde der Nikolausaltar aus der Hinsbecker Pfarrkirche in die
Schloßkapelle verlegt, 1902 abgebrannt, 1906 neu erbaut
Hubertuskapelle - im Glabbach, zum Gedenken an 14 Tote im Glabbach bei einer
Ruhr-Epidemie, erbaut 1871. Das darin befindliche Kreuz stammt aus der
alten Pfarrkirche.
Marienheimkapelle - im heutigen Seniorenheim Hinsbeck, für ca. 60 Personen, geweiht der
Mutter Gottes, erbaut 1898, mit einer Muttergottesfigur und einer
Josefsfigur vermutlich aus der alten Pfarrkirche
Steeger Hof - (folgt noch)
Heiligenhäuschen:
Hombergen -früher mit Kreuzigungsbild, wurde gestohlen, seit 1999 mit Marienbild
aus dem Altersheim, erbaut im 19. Jh.
Krickenbecker Allee - Gedenkkreuz, erstellt ca. 1800 von der Gräfin von Schaesberg als
Dank, daß sie bei einem Unwetter nicht von einem herabfallenden Ast
erschlagen wurde
Karstraße -der Mutter Gottes geweiht, am früheren Haus „de Tromm“, erstes
Heiligenhäuschen erbaut 1719, nach Zerfall neu erbaut 1989 von den
Eheleuten Stutz
Karstraße -Bonifatiuskapelle, erbaut xxxxx von den damaligen Besitzern des
„Karremakershof“
Funkenend -Matthiaskapelle, am Gormannshof, erbaut xxxx von der Familie
Gormans
Glabbach -Votivkreuz am Meinerhof, erstellt xxxx, erbaut xxxx
Höhenweg - der Mutter Gottes geweiht, erbaut 1989 von Hans Wingerath und Erich
Peters aus alten Feldbrandsteinen der früher gegenüber-liegenden
Peters-Scheune, Marienfigur von 1910 aus der Kapelle des
Marienheims
Heide (hinter LSB) - dem hl. Josef geweiht, erbaut 1934 von Matthias Feuser als Dank für
die glückliche Ankunft der Familie Feuser in Hinsbeck
Flootsmühle - Pilgerkreuz zum Gedenken an den tödlichen Unfall eines Pilgers 1866
aus Alsdorf-Gereonsweiler. Mehrmals erneuert, zuletzt 1984 von der
Pilgergemeinschaft Alsdorf
Oirlich - Kreuz am Baakenhof (früher Königshof), erstellt xxxx von xxxxx
Wevelinghoven - Muttergottes am Bertenhof, erbaut ca. 1900 von xxxxx
Wevelinghoven - „Schönkes Krüz“, seit ca. 1750 befand sich hier ein Votiv-Kreuz als
Dank für glückliche Heimkehr, 1963 bei einem Verkehrsunfall zerstört,
1964 Erstellung des heutigen Kreuzes durch Jupp Rübsam |